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Markus Knauer • 21. März 2025

Zahnzusatzversicherung: Die häufigsten Fragen

Die eigene Zahngesundheit ist vielen Menschen wichtig, doch die Kosten für Zahnarztbehandlungen können schnell in die Höhe schnellen. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt oft nur einen Teil der anfallenden Kosten, insbesondere bei hochwertigem Zahnersatz¹ oder speziellen Behandlungen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Menschen im Internet über die Zahnzusatzversicherung informieren. Wir haben die häufigsten Fragen zusammengefasst und beleuchten, wie eine private Zahnzusatzversicherung hier eine wertvolle Ergänzung sein kann.


Die 3 häufigsten Fragen zur Zahnzusatzversicherung im Internet

Basierend auf unserer Recherche von verschiedenen Online-Ressourcen sind dies die drei häufigsten Fragen, die Menschen zum Thema Zahnzusatzversicherung beschäftigen:


1. Warum sollte man eine Zahnzusatzversicherung in Betracht ziehen?

Die Hauptmotivation für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist der Schutz vor hohen Kosten, insbesondere für Zahnersatz wie Implantate, Kronen und Brücken1. Die GKV leistet hier in der Regel nur einen Festzuschuss², der oft nicht ausreicht, um die tatsächlichen Kosten zu decken. Eine Zahnzusatzversicherung kann diesen Eigenanteil erheblich reduzieren und den Zugang zu besseren Materialien und Behandlungsmethoden ermöglichen, die über die Standardversorgung (Regelversorgung³) hinausgehen.


2. Welche Behandlungen und Eingriffe werden typischerweise von einer Zahnzusatzversicherung übernommen?

Der Leistungsumfang kann je nach Tarif variieren, umfasst aber häufig Zahnbehandlungen wie hochwertige Füllungen, Wurzelkanal- und Parodontitistherapien. Ein wichtiger Punkt ist die Kostenübernahme für Zahnersatz, einschließlich Implantaten, wobei einige Tarife bis zu 100% der Kosten übernehmen können. Auch präventive Maßnahmen wie die professionelle Zahnreinigung werden oft erstattet, wobei der Umfang variieren kann. Kieferorthopädische Behandlungen, insbesondere für Kinder, sind ebenfalls in manchen Tarifen enthalten.


3. Was sollte man vor dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung beachten?

Vor dem Abschluss sollten Interessenten den genauen Leistungsumfang prüfen, insbesondere in Bezug auf Zahnersatz, Zahnbehandlungen, Kieferorthopädie und Prophylaxe. Auch die Höhe der Erstattungsleistungen, mögliche Leistungsbegrenzungen (Zahnstaffel) und Wartezeiten sind wichtige Aspekte. Es ist ratsam, verschiedene Tarife zu vergleichen und dabei die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Zudem sollten die Gesundheitsfragen im Antrag wahrheitsgemäß beantwortet werden.


Teure Zahnbehandlungen und die Kostenübernahme

Welche Zahnbehandlungen gehören zu den teuersten und wie sieht es mit der Kostenübernahme durch GKV und private Zusatzversicherungen aus?


Hier ein Überblick der Behandlungskosten in absteigender Reihenfolge:


Behandlung* Geschätzte Kosten (pro Einheit)* GKV-Übernahme (Regelversorgung)* Übernahme durch Zahnzusatzversicherung (Beispielhafte Spanne)*
Zahnimplantate (inkl. Krone) 1.500 - 3.500 € Festzuschuss (ca. 60-75%)** Bis zu 100% des Restbetrags
Teleskopprothese 900 - 1.500 € (pro Krone) Festzuschuss (abhängig von Befund) Bis zu 100% des Restbetrags
Vollkeramikkrone 700 - 1.500 € Festzuschuss (basierend auf Metallkrone) Bis zu 100% des Restbetrags
Zahnbrücke (Vollkeramik) Bis zu 2.000 € Festzuschuss (abhängig von Befund) Bis zu 100% des Restbetrags
Wurzelbehandlung 200 - 1.000 € Ja, unter bestimmten ´Bedingungen Oft volle Übernahme des Eigenanteils
Professionelle Zahnreinigung 50 - 120 € Nein (ggf. Zuschüsse) Bis zu 250 € pro Jahr

*Eigene Recherche ** Festzuschuss seit 1. Oktober 2020 grundsätzlich 60 Prozent (vorher 50 Prozent).


Wichtig: Die genauen Kosten können je nach Zahnarztpraxis, Region und verwendetem Material variieren. Die GKV übernimmt in der Regel nur die Kosten für die sogenannte Regelversorgung³. Wer sich für höherwertige oder ästhetisch ansprechendere Lösungen entscheidet, muss die Mehrkosten selbst tragen.

Der Festzuschuss beträgt in der Regel 60 Prozent der Kosten der Regelversorgung. Patienten, die regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehen und dies durch ein lückenlos geführtes Bonusheft nachweisen können, erhalten einen höheren Zuschuss ihrer jeweiligen Krankenkasse. Nach 5 Jahren regelmäßiger Kontrollen erhöht sich der Zuschuss auf 70 Prozent, nach 10 Jahren auf 75 Prozent der Regelversorgung (KZBV4).


Die Continentale Krankenversicherung: Starker Partner für die Zahngesundheit

Die Continentale Krankenversicherung bietet verschiedene Tarife für die Zahnzusatzversicherung an, die sich durch attraktive Leistungen und besondere Vorteile auszeichnen. Ein wichtiger Aspekt, der die Continentale von vielen anderen Anbietern unterscheidet, ist die Bildung von Altersrückstellungen in einigen ihrer Tarife, wie beispielsweise dem Profi-Tarif CEZP-U und dem Exklusiv-Tarif CEZE.


Was bedeutet Altersrückstellung und welche Vorteile bietet sie?

Bei Tarifen mit Altersrückstellungen zahlt man in jüngeren Jahren tendenziell etwas höhere Beiträge, von denen ein Teil angespart wird. Dieses angesparte Kapital dient dazu, die steigenden Gesundheitskosten im Alter abzufedern. Der große Vorteil bei der Continentale ist, dass die Beiträge im Laufe der Zeit stabiler bleiben und nicht mit zunehmendem Alter automatisch ansteigen. Dies sorgt für eine bessere Planungssicherheit der Finanzen, insbesondere im Rentenalter, wo der Bedarf an zahnmedizinischen Leistungen oft steigt.


Weitere Vorteile der Zahnzusatzversicherung bei der Continentale:

● Umfassende Leistungen: Je nach Tarif werden bis zu 100% der Kosten für Zahnersatz erstattet.

● Leistungen für Zahnbehandlungen: Von Warentest/Finanztest ausgezeichnete Tarife übernehmen Kosten für hochwertige Füllungen, Wurzel- und Parodontitisbehandlungen.

● Prophylaxe-Leistungen: Die Continentale bezuschusst die professionelle Zahnreinigung und andere präventive Maßnahmen, in einigen Tarifen von 80 Euro bis zu 250 Euro jährlich.

● Sofortschutz: Tarife, wie der CEZE, bieten Sofortschutz ohne Wartezeit.

● Flexible Tarifauswahl: Von günstigen Einsteigertarifen bis hin zu Premium-Schutz bietet die Continentale den Tarif, der zu den individuellen Bedürfnissen passt.



Referenzen/Quellen:

1. https://www.g-ba.de/themen/zahnaerztliche-versorgung/zahnersatz/

2. https://www.g-ba.de/richtlinien/27/ Festzuschuss-Richtlinien

3. https://de.wikipedia.org/wiki/Regelversorgung 

4. https://www.kzbv.de/festzuschuesse-zum-zahnersatz.37.de.html# 


Hier zum Online Zahnrechner

Versicherungsblog

von Markus Knauer 28. März 2025
Fonds-Direktanlage vs. Fondspolice: Was ist besser für Ihre Altersvorsorge? Die private Altersvorsorge wird in Zeiten sinkender gesetzlicher Rentenansprüche immer wichtiger. Doch welche Anlageform ist die richtige, um für den Ruhestand vorzusorgen? Zwei beliebte Optionen stehen dabei oft im Fokus: die direkte Anlage in Investmentfonds (Fonds-Direktanlage) und die fondsgebundene Rentenversicherung (Fondspolice). Beide Ansätze haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die es sorgfältig abzuwägen gilt. Dieser Artikel beleuchtet beide Anlageformen. Fonds-Direktanlage: Flexibilität und Kontrolle Bei der Fonds-Direktanlage investieren Sie Ihr Geld direkt in Investmentfonds Ihrer Wahl. Dies geschieht in der Regel über ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Vorteile der Fonds-Direktanlage: Hohe Flexibilität: Sie haben die volle Kontrolle über Ihre Fondsauswahl und können Ihre Anlagestrategie jederzeit anpassen. Sie können Fonds kaufen, verkaufen oder umschichten, wann immer Sie es für richtig halten. Transparenz: Sie erhalten detaillierte Informationen über die Wertentwicklung Ihrer Fonds und die damit verbundenen Kosten. Potenziell niedrigere Kosten: Im Vergleich zu Fondspolicen können die Kosten für die reine Fondsanlage geringer sein, da keine zusätzlichen Versicherungsgebühren anfallen. Allerdings können Depotgebühren und Transaktionskosten entstehen. Direkte Teilnahme an der Marktentwicklung: Sie profitieren unmittelbar von Kurssteigerungen der gewählten Fonds. Keine Laufzeiten: Die Fonds-Direktanlage lässt sich zu jeder Zeit kündigen bzw. beenden und der gegenwärtige Fondswert kann ausgezahlt werden. Nachteile der Fonds-Direktanlage: Steuerliche Behandlung: Gewinne aus dem Verkauf von Fondsanteilen unterliegen der Abgeltungssteuer (derzeit 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer). Dies kann die Rendite schmälern. Verantwortung für die Anlageentscheidungen: Sie tragen die volle Verantwortung für die Auswahl der Fonds und die Steuerung Ihrer Anlage. Dies erfordert Zeit und Know-how. Es gibt keine Beitragsgarantien oder ein Fondsmanagement. Keine lebenslange Rentenzahlung garantiert: Im Ruhestand müssen Sie Ihr angespartes Kapital selbst verwalten oder einen Auszahlungsplan erstellen. Es besteht das Risiko, dass das Kapital nicht bis zum Lebensende reicht. Potenzielle emotionale Entscheidungen: In turbulenten Marktphasen besteht die Gefahr, dass Sie aus Angst vor Verlusten falsche Entscheidungen treffen. Durch die fehlende Laufzeitvereinbarung bis zur Rente, wird der Sparplan oft vorher schon aufgelöst oder nicht für Anschaffungen verwendet. Die Altersvorsorge ist hierdurch gefährdet. Fondspolice: Steuerliche Vorteile und Versicherungsschutz Eine Fondspolice ist eine Kombination aus einer Rentenversicherung und einer Anlage in Investmentfonds. Ihre Beiträge fließen in von Ihnen gewählte Fonds, und im Ruhestand erhalten Sie in der Regel eine lebenslange Rente und/oder eine Kapitalauszahlung. Vorteile der Fondspolice: Steuerliche Vorteile während der Ansparphase: Während der Ansparphase fallen auf Zinserträge, Dividenden und Kursgewinne innerhalb der Police keine Steuern an. Diese werden erst bei der Auszahlung fällig. Steuerbegünstigung in der Auszahlungsphase: Bei Rentenbeginn wird die Auszahlung in der Regel nachgelagert besteuert. Zudem ist bei einer Auszahlung als lebenslange Rente nur der sogenannte Ertragsanteil zu versteuern, der vom Alter bei Rentenbeginn abhängt und oft deutlich unter dem vollen Steuersatz liegt. Bei einer Kapitalauszahlung nach einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren und einem Alter von mindestens 62 Jahren ist nur die Hälfte der Erträge zu versteuern (Teileinkünfteverfahren). Lebenslange Rentenzahlung: Die Fondspolice garantiert in der Regel eine lebenslange Rentenzahlung, was ein wichtiger Vorteil für die Planungssicherheit im Alter ist. Möglicher Hinterbliebenenschutz: Viele Fondspolicen bieten die Möglichkeit, einen Hinterbliebenenschutz zu vereinbaren, der im Todesfall vor Rentenbeginn oder während der Rentenphase greift. Diszipliniertes Sparen: Regelmäßige Beiträge zur Fondspolice fördern ein diszipliniertes Sparverhalten. Nachteile der Fondspolice: Höhere Kosten: Fondspolicen sind in der Regel teurer als die reine Fonds-Direktanlage, da neben den Kosten für die Fondsanlage auch Kosten für den Versicherungsmantel (Abschluss-, Verwaltungs- und Risikokosten) anfallen. Weniger Flexibilität: Die Flexibilität bei der Fondsauswahl und den Anpassungsmöglichkeiten kann bei manchen Anbietern geringer sein als bei der direkten Fondsanlage. Auch vorzeitige Kündigungen sind oft mit Kosten verbunden. Geringere Transparenz: Die Kostenstruktur von Fondspolicen kann komplexer sein und ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Potenzielle Garantien können Rendite schmälern: Wenn die Police Garantien beinhaltet (z.B. eine Mindestrente), kann dies die Renditechancen im Vergleich zur direkten Fondsanlage ohne Garantien potenziell reduzieren. Gegenüberstellung: Fonds-Direktanlage vs. Fondspolice im Kostenvergleich Trotz höherer Kosten mehr Rendite in der Fondspolice? Ein häufig genannter Nachteil der Fondspolice ist ihre tendenziell höhere Kostenstruktur im Vergleich zur direkten Fondsanlage. Diese Kosten umfassen neben den Fondskosten auch Gebühren für den Versicherer (z.B. Abschluss-, Verwaltungs- und Risikokosten). Dennoch kann es am Ende der Laufzeit durchaus sein, dass eine Fondspolice aufgrund ihrer steuerlichen Vorteile eine höhere Netto-Rendite erzielt als ein Fondssparplan. Betrachten wir hierzu ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Annahmen: Anlagehorizont: 30 Jahre Monatliche Sparrate: 100 Euro (jährlich 1.200 Euro) Gesamte Einzahlung: 36.000 Euro Jährliche Rendite (vor Kosten und Steuern): 7% Kosten Fondssparplan: Wir vernachlässigen hier vereinfachend Depotgebühren und Transaktionskosten, um den Fokus auf die Steuer auszuüben. In der Realität fallen diese jedoch an. Kosten Fondspolice: Wir nehmen an, dass über die 30 Jahre insgesamt 5.000 Euro an zusätzlichen Kosten für den Versicherungsmantel anfallen (dies ist ein Beispielwert und kann je nach Anbieter und Tarif variieren). Steuersatz Fondssparplan: 26,375% (Abgeltungssteuer inklusive Solidaritätszuschlag) Steuersatz Fondspolice (Kapitalauszahlung nach 62. Lebensjahr und 12 Jahren Laufzeit): 50% der Erträge werden mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert. Wir nehmen hier vereinfachend einen angenommenen Steuersatz von 25% auf diese 50% der Erträge an (in der Realität hängt der tatsächliche Steuersatz vom individuellen Einkommen ab). Szenario 1: Fondssparplan (Direktanlage) Um die Auswirkungen der jährlichen Besteuerung zu verdeutlichen, nehmen wir eine vereinfachte Betrachtung an, bei der die jährliche Rendite erzielt und die darauf anfallende Steuer direkt abgeführt wird. In der Realität erfolgt die Besteuerung in der Regel erst bei Verkauf der Fondsanteile. Nach 30 Jahren und einer jährlichen Rendite von 7% würde das Kapital vor Steuern (vereinfacht berechnet ohne Berücksichtigung des Zinseszinseffekts auf bereits versteuerte Beträge) deutlich angewachsen sein. Eine exakte Berechnung des Zinseszinseffekts über 30 Jahre ist komplex, aber zur Illustration des Steueraspekts gehen wir von einem angenommenen Endkapital vor Steuern von ca. 95.000 Euro aus. Die zu versteuernden Gewinne betragen somit ca. 95.000 Euro - 36.000 Euro = 59.000 Euro . Die darauf anfallende Abgeltungssteuer beträgt 59.000 Euro * 26,375% = ca. 15.561 Euro . Das Netto-Endkapital im Fondssparplan beträgt somit ca. 95.000 Euro - 15.561 Euro = ca. 79.439 Euro . Szenario 2: Fondspolice In der Fondspolice werden die Erträge während der Ansparphase nicht versteuert. Das Kapital kann sich somit ungestört vermehren. Nach 30 Jahren und einer jährlichen Rendite von 7% würde das Kapital vor Kosten und Steuern ebenfalls bei ca. 95.000 Euro liegen. Nun ziehen wir die angenommenen Kosten für die Fondspolice ab: 95.000 Euro - 5.000 Euro = 90.000 Euro (Kapital vor Steuern nach Kosten). Die zu versteuernden Gewinne betragen 90.000 Euro - 36.000 Euro = 54.000 Euro . Gemäß dem Teileinkünfteverfahren werden nur 50% dieser Gewinne versteuert: 54.000 Euro * 50% = 27.000 Euro . Die darauf anfallende Steuer (angenommener Satz von 25%) beträgt 27.000 Euro * 25% = 6.750 Euro . Das Netto-Endkapital in der Fondspolice beträgt somit 90.000 Euro - 6.750 Euro = 83.250 Euro . Vergleich der Ergebnisse: Trotz der angenommenen höheren Kosten von 5.000 Euro in der Fondspolice verbleiben am Ende der Laufzeit ca. 83.250 Euro nach Steuern. Im Vergleich dazu stehen im Fondssparplan ca. 79.439 Euro zur Verfügung. In diesem vereinfachten Beispiel führt die Fondspolice somit zu einer höheren Netto-Rendite von ca. 3.811 Euro . Wichtige Anmerkungen zu diesem Beispiel: Dieses Rechenbeispiel ist stark vereinfacht und dient lediglich zur Illustration des Prinzips. Die tatsächlichen Ergebnisse können je nach Fondsentwicklung, genauen Kostenstrukturen, individuellem Steuersatz und der konkreten Ausgestaltung der Fondspolice abweichen. Die Berechnung des Endkapitals vor Steuern ist eine grobe Schätzung ohne exakte Berücksichtigung des jährlichen Zinseszinseffekts. Die steuerliche Behandlung der Fondspolice ist komplex und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Alter bei Rentenbeginn und der gewählten Auszahlungsform (Rente oder Kapitalauszahlung). Die Kosten für einen Fondssparplan (Depotgebühren, Transaktionskosten) wurden in diesem Beispiel vernachlässigt, würden aber die Rendite schmälern. Die Fondsrente Invest Garat der Continentale Lebensversicherung Die Continentale Lebensversicherung bietet mit ihrer Fondsrente Invest Garat eine fondsgebundene Rentenversicherung an, die sowohl Renditechancen als auch Flexibilität in den Vordergrund stellt. Wichtige Merkmale der Fondsrente Invest Garat: Breite Fondsauswahl: Kunden haben Zugriff auf eine große Auswahl an renommierten Fonds und können bis zu zehn Fonds gleichzeitig besparen, um das Anlagerisiko zu streuen. Flexibilität bei Fondswahl und -wechsel: Die Fondsauswahl kann jederzeit flexibel angepasst und bis zu sechsmal jährlich kostenlos gewechselt werden. Rendite-Plus-Option: Auch im Rentenbezug können Kunden weiterhin von der Wertentwicklung der Fonds profitieren, indem ein Teil der Rente fondsabhängig gestaltet wird. Kapitalentnahme: Vor und nach Rentenbeginn sind flexible Kapitalentnahmen möglich. Hinterbliebenenschutz: Es bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung von Hinterbliebenen in der Anspar- und Rentenphase. Berufs-/Erwerbsunfähigkeits-Zusatzvorsorge: Optional kann eine Zusatzvorsorge bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit als Rente oder Beitragsbefreiung eingeschlossen werden. Transparenz und niedrige Kosten: Die Continentale bietet ihren Kunden eine günstige Kostenstruktur mit überdurchschnittlich niedrigen Kosten, was sich positiv auf die erwarteten Leistungen auswirkt. Garantierte Rente: Ab Rentenbeginn ist die Rente lebenslang garantiert. Hoher garantierter Rentenfaktor: Die Fondsrente Invest Gara n t bietet einen hohen garantierten Rentenfaktor. Dieser Faktor legt fest, wie viel lebenslange monatliche Rente Kunden pro 10.000 Euro (oder einem ähnlichen Betrag) ihres angesparten Kapitals bei Rentenbeginn mindestens erhalten. Übertragung der Fondsanteile: Anstelle einer Geldauszahlung bei Rentenbeginn können die Fondsanteile auch auf ein persönliches Depot übertragen werden. Fazit zur Fondsrente Invest Garat: Die Fondsrente Invest Garat der Continentale Lebensversicherung ist eine interessante Option für Anleger, die die Renditechancen von Investmentfonds für ihre Altersvorsorge nutzen möchten, gleichzeitig aber Wert auf Flexibilität, Steuervorteile und eine lebenslange Rentenzahlung legen. Die Möglichkeit, die Fondsanlage auch im Rentenbezug fortzuführen, bietet zusätzliche Chancen. Die Betonung der Transparenz und der niedrigen Kosten sind ebenfalls positive Aspekte. Welche Anlageform ist die richtige für Sie? Die Frage, ob die Fonds-Direktanlage oder die Fondspolice die bessere Wahl für Ihre Altersvorsorge ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrer Risikobereitschaft, Ihrem Anlagehorizont und Ihren finanziellen Zielen ab. Wählen Sie die Fonds-Direktanlage, wenn: Sie eine hohe Flexibilität und Kontrolle über Ihre Anlage wünschen. Sie sich mit der Materie gut auskennen und bereit sind, die Verantwortung für Ihre Anlageentscheidungen zu übernehmen. Sie potenziell niedrigere Kosten bevorzugen und die steuerliche Behandlung für Sie keine Rolle spielt. Wählen Sie die Fondspolice, wenn: Ihnen die steuerlichen Vorteile und die garantierte lebenslange Rentenzahlung wichtig sind. Sie Wert auf einen möglichen Hinterbliebenenschutz legen. Sie ein diszipliniertes Sparverhalten bevorzugen und bereit sind, dafür möglicherweise höhere Kosten in Kauf zu nehmen. Es ist ratsam, sich vor einer Entscheidung umfassend zu informieren und gegebenenfalls eine unabhängige Finanzberatung in Anspruch zu nehmen, um die für Ihre persönliche Situation optimale Lösung zu finden.
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